Schlagwort-Archive: Schmoll

Kurzzeitgedächtnis: Anmerkungen zur aktuellen Bayreuth-Inszenierung

meistersingerIn den Debatten um das Düsseldorfer Plagiatsverfahren gegen Ministerin Annette Schavan ist an Absurditäten kein Mangel. Zu den besonderen Merkwürdigkeiten gehört es, wie der „Fall Guttenberg“ zum Maß aller Dinge gerät und das damals in Bayreuth gewählte Vorgehen zum mustergültigen Prozedere erklärt wird, an dem sich die Düsseldorfer besser ein Beispiel genommen hätten. Diese von Faktenkenntnis weitgehend unbeschwerte Sichtweise zeigt vor allem eins: Das Kurzzeitgedächtnis vieler Kommentatoren folgt in erster Linie ihrer Meinungswillensbildung.

Die überraschende Erhebung des Bayreuther Verfahrens in den Stand der Mustergültigkeit Weiterlesen

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Teuflische Strategie gegen Schavan aufgedeckt

Die Süddeutsche Zeitung tut offenbar das, was Zeitungen tun sollten: Sie recherchiert ein wenig. Vielleicht fragt sie auch nur beim Tagesspiegel nach. Jedenfalls findet sie etwas, nämlich eine Publikation von 1978. Die ist zwar inzwischen wohl selten, vielleicht wirklich nur noch an einer Stelle vorhanden. Aber sie ist nicht geheim, sie ist nicht unter Verschluss, sie war offenbar immer frei zugänglich. Jetzt kann man in der Süddeutschen in ihr lesen.

Was man da liest, ist wohl nicht so gut für Annette Schavan.

Heike Schmoll von der FAZ hat nun in der Tatsache, dass diese nicht geheime, nicht unter Verschluss Weiterlesen

Heutige Voraussetzungen der Gewissensbildung bei Annette Schavan

„Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung“ lautet der Untertitel der Dissertation über „Person und Gewissen“, die Annette Schavan im Alter von 25 Jahren an der Universität Düsseldorf vorgelegt hat. Abschließend erledigt war das Thema damit aber wohl nicht. Gerade die Causa Schavan bietet reichlich Material für eine Fortsetzung der Schavan’schen Studien. Eines der vorläufigen Ergebnisse: Die Voraussetzungen für die Gewissensbildung der Person sind wohl stark wechselnd.

Im Vorwort ihrer Doktorarbeit stattet Annette Schavan ihrem Doktorvater artigen Dank ab, wie es zahllose Doktorandinnen und Doktoranden vor ihr und nach ihr getan Weiterlesen

Schavan – Wann geht sie endlich in die Offensive?

Seit Monaten sieht sich die Bundesministerin für Bildung und Forschung wüsten Verdächtigungen und haltlosen Angriffen ausgesetzt. Kritiker wie die FAZ-Redakteuse Heikette Schavoll werfen ihr vor, die militärhistorische Dimension ihres Abwehrkampfs zu ignorieren, und drängen auf sofortige Anwendung des Schlieffen-Plans. „Das ist sie mir schuldig, und das ist sie der Wissenschaft schuldig“, sagte Schavoll in einem Hinterzimmergrundgespräch mit ausgewählten Vertretern der wissenschaftlichen „Sauberkeitsstandarten-Allianz“ (SAUSTALL).

pufogel

Treuer Verbündeter der Ministerin:
Prof. Dr. Dr. mult. Hein-Schmöke Pufogel

Auch der stellvertretende SAUSTALL-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. mult. Hein-Schmöke Pufogel von der Wissenschaftslotto-Stiftung, zeigte sich aufgebracht. Der international angesehene Experte Weiterlesen

Einmal Glosse krass, bitte!

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Oktober 2012 in Sachen Annette Schavan – das ist Qualitätsjournalismus pur. Dafür steht Heike Schmoll. Und niemand sonst. Sie eröffnet auf den Seiten 1 und 2 mit einem großen Leitartikel und betont dann auf der Seite 3 in einem weiteren Beitrag eher das Menschliche. Heftig engagiert ist sie in dieser Angelegenheit, und mächtig in Fahrt, und man kommt ihr jetzt besser nicht in die Quere, wie sie da tobt und wütet Weiterlesen