Schlagwort-Archive: Annette Schavan

Was nach Rom kommt

aschavanUnd was kommt nach Rom? 2017 sind die drei Jahre um, die Botschafter üblicherweise hier bleiben. Und dann? Eine neue Aufgabe für die gefallene Ministerin? Schavan wird tatsächlich rot. „Die Bundestagswahl ist das entscheidende Datum“, murmelt sie, kichert und sagt dann schnell: „Jetzt müssen wir aber wirklich Schluss machen.“
Tagesspiegel, 25.10.2016

Bericht von einer Akademie, Teil 2: Info für Entwicklungshelfer

Fast drei Jahre nach ihrer Einrichtung hat die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Zitat und Paraphrase“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften plangemäß einen Sammelband mit Ergebnissen ihrer Forschungen vorgelegt. Man muss den Ertrag dieses Bandes über “Zitat, Paraphrase, Plagiat. Wissenschaft zwischen guter Praxis und Fehlverhalten” nicht unbedingt am Problemaufriss und Arbeitsprogramm des IAG-Antrags messen, um gehörig ins Grübeln zu kommen. Weiterlesen

Bericht von einer Akademie, Teil 1: Ausgangspunkte

Es ist vollbracht: Die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Zitat und Paraphrase“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hat die Früchte ihrer akademischen Bemühungen in einem Band versammelt, gedruckt und ans Licht der wissenschaftlichen Welt gegeben, auf dass diese Welt besser werde. „Zitat, Paraphrase, Plagiat. Wissenschaft zwischen guter Praxis und Fehlverhalten“ heißt das Werk, und herausgegeben wurde es von Christiane Lahusen und Christoph Markschies. Denn aus alphabetischen Gründen steht auf dem Titelblatt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Lahusen an erster Stelle. Das Alphabet kann manchmal sehr rücksichtslos sein. Weiterlesen

Allein im psychologischen Kern: Festschrift für A.S. (aber sagen Sie es nicht weiter)

Festschrift Annette SchavanGemunkelt wurde ja schon lange, dass namhafte Vertreter des Wissenschaftsbetriebs, von dem Annette Schavan bereits so viele Zeichen der Anhänglichkeit erfahren hatte, für sie nun auch noch eine Festschrift planten. [1, 2] Auch einzelne Beteiligte wollte das Gerücht schon kennen. Dann jedoch geschah nichts, und es schien, als sei dieses Vorhaben still und leise bestattet worden, da vielleicht doch allzu peinlich. Oder als habe es ein solches Projekt nie gegeben. Tatsächlich aber ist die Festschrift für die frühere Ministerin bereits im Sommer 2014 erschienen, als Schavan in Berlin Abschied nehmen musste. Allerdings blieb diese Erscheinung bislang unbemerkt. Denn es handelt sich bei diesem Weiterlesen

Ganz entfernt, weil zu dicht dran

Dass Google neuerdings als Alphabet (Inc.) firmiert, hat offenbar sogleich auch Annette Schavan auf den Plan gerufen: Causa Schavan wurde aus diesem Alphabet getilgt. Bislang erschien unser Blog bei einer Suche nach „Schavan“ stets auf den vordersten Plätzen der Google-Ergebnisliste. Nun tauchen wir in dieser Liste gar nicht mehr auf: Nicht wie bisher auf Platz 4, 5 oder 6, und auch nicht auf Platz 400, 500 oder 600.

Erbloggtes hat die Spuren und Auswirkungen dieser speziellen Analphabetisierungskampagne der früheren Bildungsministerin Weiterlesen

Grundlagen der Plagiatsphrasenforschung, Teil 3: Dynamischer Verschiedenheitswandel

Akademievorlesung mit Annette SchavanHeute ist Akademievorlesung in Berlin, und in Brandenburg auch, und da müssen Sie hin. Das sind Sie sich schuldig, und das sind Sie der Wissenschaft schuldig. Denn mit der heutigen Vorlesung eröffnet die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften eine dreiteilige Vortragsreihe, die das groß angelegte Forschungsprojekt „Zitat und Paraphrase“ einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt.

Endlich werden wir also der Forschungsergebnisse teilhaftig, die überhaupt erst eine Bewertung Weiterlesen

Schavan an der Autobahn: Von öffentlicher Verantwortung und der Würde des Kompromisses

autobahnkirche1An der A 5 zwischen Rastatt-Süd und Baden-Baden findet der Autofahrer eine dieser segensreichen Einrichtungen, an denen er rasten, tanken, zu Burger King und auf Klo kann. Und wenn dies alles nicht Segen genug ist, kann man hier auch die Autobahnkirche St. Christophorus aufsuchen, die an eine etwas zu flach geratene Grabpyramide mit Zugbrücke erinnert. Drum herum gibt es imposante Skulpturen und drinnen ringsum farbige Glasfenster und sehr viel bedeutungsvolle sonstige Kunst. Die Weiterlesen