+++ Die Akte Schavan +++

Die Akte SchavanJetzt hier zum Download bereitgestellt:

Die große Dokumentation des größten Skandals in der Wissenschaftsgeschichte der deutschen Nachkriegszeit – 72 brisante, amüsante und tiefernste Seiten über eine Schmierenkomödie.

Über viele Monate hinweg haben wir im Blog „Causa Schavan“ das „Protokoll einer Wissenschaftsbetriebsstörung“ erstellt. In der Rückschau, im Zusammenhang und mit den knappen Erläuterungen zum jeweiligen Hintergrund und zum Verlauf der Affäre gelesen, erweist sich dieses „Protokoll“ als die *hüstel* bei weitem beste und erhellendste Gesamtdarstellung der Affäre um die Ministerin und ihre Doktorarbeit. Und als die witzigste ohnehin.

Die Akte Schavan ist noch nicht geschlossen, denn der Fall hat noch nicht seinen Abschluss gefunden. Wir werden sie weiterführen und bei  passender Gelegenheit erneut veröffentlichen.

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9 Antworten zu “+++ Die Akte Schavan +++

  1. Im Fazit heißt es: „Nicht abzusehen ist natürlich auch, welche Argumentation das Gericht überzeugen wird. Siegt Schavan? Dann wird die Universität wohl kaum in Revision gehen.“

    Aber warum sollte sie eine Niederlage, die einen öffentlichen Ansehensverlust bedeuten würde, in der ersten Instanz einfach akzeptieren, wenn die Möglichkeit besteht, sie in einer späteren noch in einen Sieg umzuwandeln?

  2. Pingback: Fall Schavan: Akteneinsicht und Terminsuche | Erbloggtes

  3. Ich denke, dass mit einer weiteren Runde vor Gericht für die Uni erhebliche Kosten entstehen würden. Außerdem wäre das anhaltend negative publicity. Ich halte es deshalb auch für keinesfalls sicher, dass die Uni nach einer Niederlage in die Revision gehen wird.

    • Ja, sehe ich ähnlich. „Negative Publicity“ bei Fortsetzung der gerichtlichen Auseinandersetzung wiegt den „öffentlichen Ansehensverlust“ bei Akzeptanz einer erstinstanzlichen Niederlage einigermaßen auf.

      Wissenschaftler werden die Uni natürlich fürs Schwanzeinziehen belächeln; Wissenschaftsorganisationen hingegen beglückwünschen.

  4. Pingback: Rezension zur “Akte Schavan” | Erbloggtes

  5. Cusanuswerk bedauert Rücktritt von Ministerin Schavan

    11.02.13

    Leitung und Beirat der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk bedauern den Rücktritt von Bundesbildungsministerin Annette Schavan und die Umstände der Aufgabe ihres Amtes sehr. Frau Schavan hat sich in ihrer Amtszeit um Wissenschaft und Bildung in Deutschland in höchstem Maße verdient gemacht. Für die Verbesserung der Studienbedingungen und die Förderung begabter Studierender hat sie Großes geleistet. Hierfür gebührt ihr Dank. Das Cusanuswerk wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

    http://www.cusanuswerk.de/de/startseite/archiv-aktuelles/detailansicht/cusanuswerk-bedauert-ruecktritt-von-ministerin-schavan/

    • Eindrucksvoll stellt das Cusanuswerk mit diesem Kommentar die Früchte bischöflicher Studienförderung unter Beweis. Denn bei Ludger Lücking handelt es sich offenbar um ein Kompositwesen, zusammengesetzt aus Einzelteilen des früheren Cusanuswerk-Leiters Honnefelder und der gegenwärtigen Cusanuswerk-Generalsekretärin Lücking-Michel. Das Geheimlabor, dem diese wissenschaftliche Großtat gelang, scheint allerdings inzwischen irgendwo auf eidgenössischem Boden zu stehen – ein ernster Hinweis darauf, dass das Ende der so wissenschaftsfreundlichen Ära Schavan bereits zu einem brain-drain führt. Mit Spannung erwarten wir auch die katholisch-moraltheologischen Stellungnahmen zur Homunkulus-Technologie. Vielleicht eine Sache, die im Rahmen aktueller Seminare an der FU Berlin erledigt werden könnte.

      Dass sich Ludger Lücking erst heute mit der Traueranzeige vom 11. Februar bei uns meldet, könnte übrigens ebenso wie bestimmte andere Indizien auf den Großraum Bern als jetzigen Laborstandort hinweisen.

  6. Man gestatte mir einen Literaturhinweis:

    „‚Wie kurieren wir die Kirche?‘ ist der Titel eines Buches von
    Joachim Frank. (…) In 14 Kapiteln nennt das Buch Themen, die
    für die katholische Kirche künftig von zentraler Bedeutung sein
    werden. Prominente Kirchenvertreter und engagierte Gläubige
    kommen darin zu Wort. Dazu zählen: (…)

    Annette Schavan, die frühere Bundesforschungsministerin, spricht
    erstmals über den persönlichen Halt, den ihr der Glaube in der
    Auseinandersetzung über ihre Doktorarbeit gegeben hat. Sie
    verteidigt das selbstbewusste Engagement von Katholiken in der
    Politik.“

    • Eine Leseprobe gibt es hier, leider nicht aus Schavans Beitrag „Unser Handeln hängt nicht vom Beifall der Bischöfe ab“. Tatsächlich sind es aber gar keine Beiträge, sondern wieder einmal Interviews. Die neue Veröffentlichung wird sich also würdig in das wissenschaftliche Werk einreihen, dem Schavan ihre Honorarprofessur zu verdanken hat.

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