Hoher Besuch bei Causa Schavan

Heimlich kam er, war da und ging wieder. Aber wir haben ihn doch bemerkt: „Robert Schmidt“, der Urheber von schavanplag, hat Causa Schavan die Ehre seines Besuchs gegeben.

Wir neigen schüchtern die Häupter, lüften Mützen und Hüte zum ehrenden Gruß.

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15 Antworten zu “Hoher Besuch bei Causa Schavan

  1. Außerordentliche Leistung! Chapeau!

  2. Woher weiß man vom hohen Besuch? Welche Marke hat er hinterlassen?

    • Es versteht sich, dass solch hoher und zugleich scheuer Besuch zu jeder Zeit auf die äußerste Diskretion des Hauses wird rechnen dürfen. Ich gestatte mir den Hinweis, dass unser Etablissement in Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse eines gehobenen Kundenkreises mit verschiedenen Neben- und Hintereingängen, falschen Kaminen, Speisenaufzügen, japanischen Paravents und anderen zweckdienlichen Einrichtungen bestens versehen ist.

      • Ein Höchstmaß an Diskretion – nichts anderes hätte ich von diesem Haus erwartet. Ohne dem abträglich sein zu wollen, erlaube ich mir eine einzige leise Bemerkung: mit dem für jedermann leicht einzusehenden Speisenaufzug auf der rechten Seite dürfte der scheue Herr S. nicht gefahren sein, zu offensichtlich und zu riskant wäre das gewesen.

        Nanu? Pssst! Soeben war mir, als hörte ich ein zartes Räuspern aus der Richtung des Kamins. Vielleicht sollte da mal jemand nachschauen, nicht dass da einer drinsteckt…

  3. Mit Grauen verfolgt man das denunziatorische Treiben.
    Wer Ethos und Anstand nicht vergessen hat (nicht wahr Herr Heidingsfelder) kann vor der Diktion auf „schavanplag“ und dem Treiben der Fertigmacher weiß Gott nicht den Hut ziehen.
    Was bisher ziemlich unterging: auch Prof. Dr. Fischer-Lescano, der Guttenberg-Plagiatsentdecker, hat sich hinter Frau Schavan gestellt und findet das Verfahren der Düsseldorfer Uni befremdlich. Man mag die Verteidigung von Kurt Biedenkopf als Parteinahme werten, aber in einem hat er Recht: „eine leitende Täuschungsabsicht“ (Uni-Gutachter Prof. Rohrbacher) kann man nicht feststellen, auch nicht als Judaistikprofessor, sondern nur vermuten. Trotzdem wird die mit ca. 13.000 Euro Monatsgehalt zurückgetretene Frau Dr. hc. Schavan weiterhin mit Zitierfehlern fertig gemacht. Sie „schäme sich (im Fall zu Guttenberg) nicht nur heimlich“. Eine große süddeutsche Zeitung hat das inzwischen richtig gestellt. Sie hatte „damals noch einen zweiten Satz gesagt. Er wurde leider vergessen.“ Die CDU-Politikerin „wollte ihren Kabinettskollegen nicht nur kritisieren, sondern auch stützen“. Der Satz lautete: „Für einen Minister gilt das Gleiche, wie für jeden Menschen: Er hat eine zweite Chance verdient.“

    Diese dritte Chance (nach zu Guttenberg und Schavan) Politik und Wissenschaft schändlich zu verwechseln, sollte man weder SPD-Mann Heidingsfelder noch dem feigen Anonymus „Robert Schmidt“ gönnen, aber auch nicht der nächsten noch so „honorig“ agierenden Universität.

    • Sehr geehrter Herr Almdudler,

      heißen Sie wirklich so, oder treten Sie hier als feiger Anonymus auf, der im Gegensatz zu „Robert Schmidt“ zwar nichts geleistet und nichts zu befürchten hat, dafür aber vor dem denunziatorischen Treiben der Fertigmacher den Hut zieht? Das denunziatorische Treiben, das aus Parteinahme erfolgt und die Augen vor der Realität verschließt, um seine Propaganda weiter verbreiten zu können, denunziert etwa Heidingsfelder als SPD-Mann, obwohl er der Piratenpartei angehört, denunziert „Robert Schmidt“ als feigen Anonymus, obwohl er in monatelanger Kleinarbeit Beweise für eine großangelegte Täuschung von Wissenschaftlern und Wählern zusammengetragen hat, denunziert die Universität, die gesetzlich verpflichtet ist, jeden Täuschungsverdacht zu überprüfen und alle der Täuschung Verdächtigten gleich zu behandeln.

      Wollen Sie, dass jemand deshalb einen Doktortitel trägt, weil dieser jemand prominent, mächtig und gut vernetzt ist, oder soll der Doktor auf einer tatsächlich vorhandenen wissenschaftlichen Leistung beruhen? Wollen Sie, dass politische PR-Manager Ihren Kopf manipulieren, indem sie substanzlose Verdächtigungen verbreiten, gegen die der Verdächtigte sich aus rechtlichen Gründen nicht zur Wehr setzen darf? Fragen Sie sich doch mal, warum Sie an eine SPD-Verschwörung gegen Schavan glauben, und gegen wen wirklich substanzlose Verdächtigungen verbreitet werden, wer sich dagegen wirklich nicht zur Wehr setzen darf![1]

  4. Hat hier vielleicht jemand Informationen erhalten, weshalb http://plagiatschavan.wordpress.com/ abgeschaltet (worden) ist? Gestern fand sich da ein ziemlich angriffslustiger Artikel, heute nur mehr der Hinweis auf Nichtverfügbarkeit sowie der Link zu den Terms of Service. Zusammenhang? Hat sich da womöglich irgendeine Instanz eingeschaltet, irgendeine Zentrale aufgefordert gefühlt, für Ordnung zu sorgen? Zensur? Wer, wie, warum und überhaupt?

    • Auch http://schavansplagiat.wordpress.com/ ist abgeschaltet. Heute (aber vielleicht nicht mehr lange) kann man sich noch selbst rasch ein Bild davon machen, wodurch diese Seiten wohl Anlass für eine Abschaltung gegeben haben könnten: Bei Google werden sie noch aus dem Cache angezeigt.

      • Danke für die Info. Plagiatschavan und schavansplagiat, beide Blogs waren sich ziemlich ähnlich, zum Teil dieselben Inhalte. Einige der Artikel, die im cache noch zu finden waren, habe ich vorsorglich in meinen Festspeicher übertragen.

    • Bei WordPress.com kann ja jeder Beschwerden über Blogs aus verschiedenen Gründen einreichen.

      • So scheint es gewesen zu sein. Bleibt abzuwarten, ob sich der/die UrheberIn(nen) nochmal andernorts zurückmelden.

    • Der Hauptblog wurde – ohne Erklärung oder Nachricht – wieder online gesetzt, das Backup http://schavansplagiat.wordpress.com ist weiterhin gesperrt.
      Ich hatte gestern eine Mail an WP geschickt und nachgefragt, wer sich beschwert und die Sperrungen veranlaßt hat. Bisher keine Antwort. Ziemlich bizarr, das ganze.

      Es ist eh egal, da der Fall Schavan sein (vorläufiges) Ende gefunden hat.
      Ich werde mich bei einem anderen Hoster dem [zensiert, Anm. der Redaktion]-Netzwerk widmen. (siehe letzter Artikel auf Plagiatschavan über “Prof.” Lukas)

      • Erfreulich zu hören, dass du dich nicht einschüchtern lässt, geehrte(r) Blogger(in). Ansonsten: Obgleich ich sehr gut nachvollziehen kann, dass einem angesichts der Zustände Hüte hochgehen und Kragen platzen, sollte man den Tonfall nicht überstrapazieren, weil man sich dadurch nur unnötig angreifbar macht. Was zählt – zumindest unter anständigen Leuten -, ist die gewinnende Argumentation! Bleib dran, alles Gute!

  5. Pingback: Plagiat im Boulevard oder die nichtswissende Müllpresse | Erbloggtes

  6. Vermutlich beginnt nun die Säuberungswelle, um die Geschichte im Nachgang noch umzuschreiben. Das deutet auf eine Klientel hin, die das Internet zu kontrollieren versucht, indem sie es ausdruckt und dann die Ausdrucke wahlweise in den Tresor schließt oder verbrennt. Viel Spaß beim Versuch, die im Netz verteilte Wahrheit über Schannette Van zu zerstören. Da reichen auch abertausende Almdudler nicht.

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