Schavan – Wann geht sie endlich in die Offensive?

Seit Monaten sieht sich die Bundesministerin für Bildung und Forschung wüsten Verdächtigungen und haltlosen Angriffen ausgesetzt. Kritiker wie die FAZ-Redakteuse Heikette Schavoll werfen ihr vor, die militärhistorische Dimension ihres Abwehrkampfs zu ignorieren, und drängen auf sofortige Anwendung des Schlieffen-Plans. „Das ist sie mir schuldig, und das ist sie der Wissenschaft schuldig“, sagte Schavoll in einem Hinterzimmergrundgespräch mit ausgewählten Vertretern der wissenschaftlichen „Sauberkeitsstandarten-Allianz“ (SAUSTALL).

pufogel

Treuer Verbündeter der Ministerin:
Prof. Dr. Dr. mult. Hein-Schmöke Pufogel

Auch der stellvertretende SAUSTALL-Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. mult. Hein-Schmöke Pufogel von der Wissenschaftslotto-Stiftung, zeigte sich aufgebracht. Der international angesehene Experte für die Anwendung des Seerechts in Oasen der Subsahara meinte: „Es ist wie in Mali! Wo bleibt die Eingreiftruppe? Wann geht Schavan endlich in die Offensive?“ Entscheidend sei die Lufthoheit. Noch könne diese schicksalhafte Schlacht gewonnen werden. Pufogel ließ durchblicken, dass er bereits an einem Geheimplan arbeitet. Beobachter vermuten, dass die SAUSTALL ein strategisches Bündnis mit dem SPIEGEL anstrebt. Nur so könnten die kriegswichtigen Forschungen auf dem Gebiet der Luftspiegelungstechnik weiter vorangetrieben werden, heißt es aus Peenemünde.

Die Zeit scheint der Ministerin davonzulaufen. Wie lange will sie noch zaudern? Doch sie hat nicht nur mit ihrer Schüchternheit zu kämpfen. Erhebliche Orientierungsschwierigkeiten treten hinzu. Schon am 15. Oktober 2012 titelte DIE WELT: „Streit um Doktortitel: Schavan sucht die Offensive“. Erfahrene Beobachter wiesen zunächst noch darauf hin, dass die Suche nach der passenden Offensive tatsächlich einige Umstände machen könne. Dem militärstrategischen Trauerspiel der folgenden Wochen und Monate konnten die Experten jedoch nur noch mit verständnislosem Kopfschütteln zusehen. „Wie in Mali!“ ereifert sich etwa der Rechtssaharologe Pufogel. Dort sei die Bevölkerung in Jubel ausgebrochen, als Radio und Zeitung erstmals meldeten, dass die Regierungstruppen nun gegen die Rebellen im Norden des Landes offensiv vorgehen wollten. Doch dann hätten sich diese Meldungen fast täglich wiederholt. Auch im Fall der Ministerin werde schon seit Monaten ständig berichtet, dass sie „nun“ in die Offensive gehe. In Mali seien es gerade diese deprimierenden Beweise einer unüberwindlichen Friedfertigkeit gewesen, die zum Eingreifen höherer Mächte geführt hätten. Eine ähnliche Entwicklung werde auch im Fall der Ministerin immer wahrscheinlicher.

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2 Antworten zu “Schavan – Wann geht sie endlich in die Offensive?

  1. Pingback: Wissenschaftliches Arbeiten 1980 – Wissenschaftsdekonstruktion 2013 | Erbloggtes

  2. Man sollte neben ihrer Freundin Heike Schmoll nicht Roland Preuß von der SZ als Unterstützer vergessen. Der sorgt in seiner Zeitung immer dafür, dass ihr Betrug nur ein Versehen war.
    Schavan hat schon lange Zeit ihre Offensive gestartet. Die Mobilisierung ihrer Lakeien und gekauften Helfer läuft bereits seit Monaten erfolgreich, da sollte man sich nicht leitend täuschen lassen. Diese gewissenlose Person arbeitet subtil.

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